Grußschreiben zum 60. Jahrestag der Gründung der NVA

 

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freunde der NVA,

 

solidarische Grüße übermitteln wir Mitglieder der Gesellschaft zu Rechtlichen und Humanitären Unterstützung (GRH) allen ehemaligen Angehörigen der NVA der DDR.

 

Dieser 60. Jahrestag der Gründung der NVA ist uns Erinnerung, Mahnung und Verpflichtung.

 

Erinnerung an eine sozialistische Armee, die im Volke verwurzelt war und dessen friedliches Leben über Jahrzehnte schützte.

 

Mahnung, dass Faschismus und Krieg rechtzeitig Einhalt zu gebieten ist.

 

Verpflichtung, die reichen Erfahrungen der NVA im Kampf gegen heutige Kriege in eine breite Friedensbewegung einzubringen.

 

Weil die NVA, einschließlich die Grenztruppen, gemäß ihrer fortschrittlichen Tradition und ihres sozialistischen Charakters ihren Verfassungsauftrag zuverlässig erfüllte,wurde sie mit der Annexion der DDR zerschlagen und ihre Führung kriminalisiert.

 

Mitglieder des Nationalen Verteidigungsrates der DDR, des Verteidigungsministeriums und seines Kollegiums sowie Angehörige der Grenztruppen wurden verfolgt, verurteilt und inhaftiert.

 

Ein angeblicher Schießbefehl wurde zum Vorwand genommen, um mit juristischen Mitteln die DDR als inhuman zu delegitimieren. Insgesamt führten tausende von Ermittlungsverfahren zu über 270 Verurteilungen von Angehörigen der NVA. Vom Minister, dem Chef der Grenztruppen bis zu einfachen Grenzer.

 

Eine „Herrschaft des Unrechts“, das nie vergessen werden darf.

 

Heute gilt unser Dank unseren Soldaten des Volkes.

 

Besondere Würdigung verdienen aber jene NVA-Angehörigen, die Opfer dieses Unrechts der BRD wurden und standhaft die Ehre der NVA und der DDR öffentlich und vor Gericht verteidigt haben.

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

 

die DDR und ihre Armee haben über Jahrzehnte im Bündnis mit den sozialistischen Staaten und den Bruderarmeen an der heißesten Stelle der Welt zwischen NATO und Warschauer Vertrag den Frieden gesichert.

 

Die Friedensarmee NVA hat nie Kriege geführt.

 

Die BRD schickt seit 1990 die Bundeswehr zu Kriegseinsätzen ins Ausland. Sie ermöglicht mit dem USA-Stützpunkt Ramstein den tödlichen Einsatz von Drohnen, lagert mindestens 20 Atombomben in Büchel, steht an vorderster Stelle bei den Waffenexporten. Inzwischen übernimmt sie im Rahmen der EU und der NATO sogar militärische Führungsaufgaben. Unter Bruch des Völkerrechts bringt sie Tod, Hunger und Elend über andere Völker, ist mitverantwortlich für Flüchtlingsströme von Millionen Menschen.


Unser oberstes Anliegen muss es sein, diesen gefährlichen Kriegskurs zu stoppen!

 

Der Aufruf „Soldaten für den Frieden“ ist in diesem Sinne ein starkes Signal, das es anlässlich des

60. Jahrestag der NVA zu erneuern gilt.

 


Hans Bauer                                                                                              Günter Leo, Oberst a.D.
Vorsitzender                                                                                            Leiter AG Grenze

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelles/Neuigkeiten

 

 

 

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 Vom Knecht zum General "

 Eine beeindruckende Autobiographie eines Zeitzeugen

s.Literatur

 

 Halt!- Stehenbleiben! 

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 "Soldaten für den Frieden"

Frieden war und ist unser Lebensinhalt 

 

 Termine

Datum Zeit Ort Gegenstand

15.09. 2017

10.00 ND-Gebäude Tagung AG-Grenze

13.10. 2017

13.00  Bestensee

 

Rekognosierung,

Einrichtung Tagungsraum

14.10. 2017

09.30 Bestensee 32. Grenzertreffen (s.Zentrale Treffen)

 

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